Im Experteninterview mit Ines Rommel, Heilpraktikerin und Absolventin des Masterstudiengangs „Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin“, erhalten Sie Einblicke in die moderne, individualisierte Behandlungspraxis mit Mikronährstoffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen ihre Erfahrungen aus dem Praxisalltag und die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes in der Gesundheitsvorsorge und Therapie chronischer Erkrankungen.
Einstieg in die Mikronährstofftherapie: Von der IT-Branche zur Regulationsmedizin
Ines Rommel berichtet, dass sie ursprünglich aus der IT-Branche kommt und über 20 Jahre als Projektleiterin, vor allem im Bereich Softwareentwicklung, tätig war. Die Faszination für Gesundheit entwickelte sie erst später, woraufhin sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin absolvierte und sich weiter im Masterstudiengang Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin spezialisierte.
Prägende Erfahrungen aus dem Projektmanagement, darunter Online-Kommunikation und strukturierte Herangehensweisen, kann nun sie für die Beratung und Organisation in der eigenen Praxis gewinnbringend einbringen.
Strukturierter Behandlungsprozess in Ines Rommels Mikronährstofftherapie
Die Parallelen zwischen IT-Projektmanagement und der Durchführung einer individualisierten Mikronährstofftherapie beschreibt Rommel anschaulich. Am Anfang des Behandlungsprozesses steht eine umfassende Anamnese, die gesundheitlichen Anliegen, Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten analysiert. Bestehende Blutwerte werden hinzugezogen, um ein umfassendes Bild von Mikronährstoffdefiziten und Befindlichkeitsstörungen zu gewinnen.
Typischer Ablauf einer Behandlung:
- Erstgespräch mit ausführlicher Anamnese
- Analyse von Blutwerten und individueller Bedarfsermittlung
- Erstellung eines maßgeschneiderten Therapieplans auf Basis der Energy for Health Analysen und Abgleich mit unserer Mikronährstoffdatenbank
- Initiale Aufbaufase mit hochdosierter Mikronährstoffgabe (ca. 8 Wochen)
- Reduktion auf Erhaltungsphase mit regelmäßigen Kontrollgesprächen
- Anpassung der Mikronährstoffrezeptur je nach Verlauf und Symptomen
Ergebnisorientierte Beratung: Fallbeispiele aus der Praxis
Frau Rommel berichtet von eindrucksvollen Therapieerfolgen, etwa bei einer Patientin, deren Blutwerte sich nach längerer Mikronährstofftherapie und unter ärztlicher Kontrolle so stark verbesserten, dass ihre Hausärztin sie als „fit für die Berufsfeuerwehr“ einstufte.
Auch bei chronischen Schmerzen und Migräne konnten durch gezielte Mikronährstoffgabe deutliche Besserungen erreicht werden beispielsweise bei einem Migränepatienten, der von monatlich ca. 20 auf nur zwei bis drei Anfälle reduziert wurde.
Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie Rheumapatienten. Die Gruppe, die eine tägliche Mikronährstofftherapie in Kombination mit Ernährungsumstellung erhielt, konnte nach 24 Wochen teils starke Medikamente absetzen oder reduzieren und berichtete von einer spürbar besseren Lebensqualität.
Mikronährstoffmangel und chronische Erkrankungen: Zusammenhänge und biochemische Grundlagen
Mikronährstoffe übernehmen zentrale Funktionen in der Gewebebildung, Hormonproduktion und Muskelkontraktion. Ein Mangel führt zu Leistungseinbußen, Funktionsstörungen und im weiteren Verlauf zu pathologischen Schäden. Besonders bei chronischen und Autoimmunerkrankungen wie Rheuma spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle im Entzündungsmanagement und bei der Unterstützung der Eigenregulation des Körpers.
Rommel betont, dass Mikronährstofftherapie nicht als Allheilmittel verstanden werden darf, aber eine substanzielle Verbesserung der Lebensqualität bringen kann. Dabei sei wichtig, dass Patienten bereit sind, Veränderungen im Lebensstil zuzulassen und die Therapie aktiv mittragen.
Individualisierte Prävention und Gesundheitserhaltung
Ein weiterer Schwerpunkt in Rommels Praxis ist die Prävention: Immer mehr Menschen nehmen die Mikronährstofftherapie zur Gesundheitserhaltung und Optimierung ihrer Gesundheitsspanne in Anspruch, oft bevor es zu manifesten Mangelerscheinungen oder Krankheiten kommt. Positive Rückmeldungen zeigen sich nicht nur in der Reduktion von Infekten, sondern auch in einer gesteigerten Energie und Belastbarkeit im Alltag. Präventive Maßnahmen gewinnen zunehmend an Bedeutung und können langfristig die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit erhalten.
Fortbildung und moderne Diagnostik in der Regulationsmedizin
Um auf dem aktuellen Stand der Forschung zu bleiben, besucht Frau Rommel regelmäßig Fachkongresse, liest einschlägige Fachzeitschriften und pflegt den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Besonders innovativ findet sie die Übernahme von Diagnoseverfahren aus anderen medizinischen Disziplinen wie beispielsweise dem AMMP-8-Test, der ursprünglich aus der Zahnmedizin stammt und frühzeitig Hinweise auf systemischen Gewebeabbau liefert und kostengünstig über einen Speicheltest durchführbar ist.
Patientenkommunikation und Remote-Beratung
Die Patientinnen und Patienten profitieren von Rommels empathischer und verständnisorientierter Herangehensweise. Beratungsgespräche können sowohl persönlich in der Praxis nahe Stuttgart als auch digital erfolgen, womit auch Patientinnen und Patienten aus entfernteren Regionen oder dem Ausland erreicht werden können. Die Website praxis-rommel.de bietet eine Anlaufstelle für Terminvereinbarungen und Kontaktaufnahme.
Mikronährstofftherapie als ganzheitlicher Ansatz mit spürbaren Erfolgen
Wir danken Ines Rommel, dass sie als Partnerin mit Energy for Health zusammenarbeitet und uns diesen authentischen Einblick in ihre Arbeit gegeben hat.Ihr strukturierter, individuell abgestimmter Ansatz hilft nicht nur bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder Migräne, sondern gewinnt auch im Bereich der Gesundheitsprävention immer mehr an Bedeutung.
Fachliche Vernetzung, moderne Diagnostik und die Bereitschaft, laufend neue Erkenntnisse in die Praxis zu integrieren, machen Rommels Arbeit zu einem beispielgebenden Modell moderner naturheilkundlicher Ernährungstherapie.
Sehen Sie sich das ganze Video an, um weitere Einblicke und persönliche Erfahrungsberichte von Ines Rommel zu erhalten!