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Während lange Zeit die rein symptomatische Behandlung im Vordergrund stand, rückt die Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin nun die zelluläre Ebene in den Fokus. In einem aktuellen wissenschaftlichen Diskurs bei QS24 erläutert Prof. Dr. Elmar Wienecke gemeinsam mit Zahnarzt und FHM Masterabsolvent Dr. med. dent. Andreas Bettendorf und Kognitions- und Neurowissenschaftlerin Dr. phil. Diana Henz, wie eine gezielte Mikronährstofftherapie die kognitive Leistungsfähigkeit messbar steigern kann. Grundlage dieser Erkenntnisse ist Dr. Bettendorfs Masterarbeit, die mittels hochmoderner EEG-Diagnostik nachweisen konnte, dass die Gabe von Mikronährstoffen innerhalb von nur drei Monaten tiefgreifende Veränderungen in der Gehirnaktivität bewirkt.

Warum die Vollblutanalyse als Grundlage der Mikronährstofftherapie unverzichtbar ist

Ein zentrales Element der Arbeit von Prof. Dr. Wienecke ist die Erkenntnis, dass standardisierte Blutuntersuchungen oft nicht ausreichen, um den tatsächlichen Versorgungsstatus des Körpers abzubilden. Viele essenzielle Mikronährstoffe sind intrazellulär lokalisiert, was bedeutet, dass sie sich im Inneren der Zellen befinden und nicht nur im Blutserum transportiert werden. Die von Energy for Health genutzten spezialisierten Labordiagnostiken zielen darauf ab, genau diese zelluläre Ebene zu erfassen. Erst durch den Abgleich mit einer umfangreichen Mikronährstoffdatenbank, die über 61.000 Patientendaten umfasst, lassen sich individuelle Defizite präzise identifizieren. Diese Daten bilden das Fundament für eine personalisierte Beratung, die weit über allgemeine Empfehlungen hinausgeht.

Sichtbare Veränderung der Gehirnwellen durch gezielte Nährstoffzufuhr im EEG

Besonders beeindruckend sind die im Interview vorgestellten Ergebnisse einer Einzelfallstudie unter der Leitung von Dr. Diana Henz. Mithilfe eines High Density EEG mit 256 Elektroden wurde die Gehirnaktivität während eines Konzentrationstests gemessen. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Zunahme der Beta und Gamma Aktivität in den frontalen Bereichen des Gehirns nach einer dreimonatigen Intervention mit individualisierten Mikronährstoffen. Diese Areale sind maßgeblich für die Aufmerksamkeitssteuerung und die kognitive Kontrolle verantwortlich. Das Gehirn leuchtet in den bildgebenden Verfahren nach der Therapie regelrecht auf, was eine effizientere Informationsverarbeitung und eine gesteigerte mentale Energie widerspiegelt.

Die Korrelation zwischen Stressresilienz und biochemischer Regulation

Ein wesentlicher Faktor für die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns ist der Umgang mit Stress. Die Studie konnte belegen, dass sich durch die Zufuhr spezifischer Mikronährstoffe wie Magnesium, Omega 3 Fettsäuren und Vitamin D die Stressresilienz signifikant verbessert. Dies wurde nicht nur subjektiv durch die Probanden bestätigt, sondern auch objektiv durch die Messung der Herzratenvariabilität und des Kortisolspiegels nachgewiesen. Ein optimierter Mikronährstoffhaushalt wirkt wie ein Puffer gegen die metabolische Erschöpfung des Gehirns, die heute oft durch Umweltfaktoren wie Elektrosmog oder berufliche Dauerbelastung ausgelöst wird. Die Patienten berichteten von einem besseren Schlaf und einer gesteigerten allgemeinen Fitness, was die Basis für jede kognitive Höchstleistung bildet.

Synergieeffekte von Aminosäuren und Mineralstoffen in der Neurotransmitterbildung

Die kognitive Leistungssteigerung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis komplexer biochemischer Prozesse. Aminosäuren dienen als essenzielle Bausteine für Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin, welche unsere Konzentration und Stimmung direkt beeinflussen. Prof. Dr. Wienecke betont, dass eine isolierte Gabe einzelner Vitamine oft nicht den gewünschten Erfolg bringt. Vielmehr kommt es auf die Synergie an. In den untersuchten Fällen wurden individuelle Rezepturen verwendet, die neben Basissupplementen auch spezifische Aminosäuren und Antioxidantien enthielten. Diese Kombination ermöglicht es dem Körper, Entzündungsprozesse zu reduzieren und die mitochondriale Energieproduktion in den Nervenzellen zu optimieren.

Ganzheitliche Ansätze in der Zahnmedizin und Regulationsmedizin

Ein spannender Aspekt ist auch hier die Verbindung zwischen Zahngesundheit und Gehirnleistung. Als Zahnarzt integriert Dr. Andreas Bettendorf die Erkenntnisse der Mikronährstofftherapie in seine Praxis, da chronische Entzündungen im Mundraum direkte Auswirkungen auf das gesamte System und sogar auf neurodegenerative Prozesse haben können. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zeigt, dass der Mensch als biologische Einheit betrachtet werden muss. Die Mundhöhle ist oft der Ausgangspunkt für systemische Belastungen, die durch eine gezielte Nährstoffversorgung abgemildert werden können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Diagnostik und Therapie ganzheitlich und datengestützt zu gestalten, um langfristige Gesundheit zu gewährleisten.

Die wichtigsten Vorteile einer wissenschaftlich fundierten Mikronährstoffanalyse

  • Sichtbare Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit und Konzentration
  • Objektive Verbesserung der Stressresilienz durch Regulation des Kortisolspiegels
  • Prävention neurodegenerativer Erkrankungen durch Optimierung der Zellbiochemie
  • Ganzheitliche Unterstützung des Körpers bei chronischen Belastungen und Entzündungen
  • Präzise Bestimmung des intrazellulären Status durch spezialisierte Vollblutanalysen
  • Individuelle Auswertung auf Basis einer Datenbank mit über 61.000 Patientenfällen

Wissenschaftliche Validität und die Zukunft der personalisierten Medizin

Die in der Studie verwendeten Verfahren entsprechen höchsten wissenschaftlichen Standards und sind klinisch validiert. Dr. Diana Henz betont, dass die Messungen in einem speziell abgeschirmten Labor durchgeführt wurden, um Störfaktoren wie elektromagnetische Strahlung auszuschließen. Die Ergebnisse sind somit objektiv und reproduzierbar.

Die Zukunft der Medizin liegt in der Personalisierung und Individualisierung. Anstatt blind zu supplementieren, ermöglicht der Ansatz von Professor Wienecke eine gezielte Intervention, die genau dort ansetzt, wo Ihr Körper Unterstützung benötigt. So wird nicht nur ihre kognitive Leistungsfähigkeit sondern auch ihre gesamte Gesundheit messbar, steuerbar und nachhaltig verbessert.

Wir immer laden wir Sie herzlich ein, sich das gesamte Videointerview mit Professor Wienecke und seinem Expertenteam anzuschauen, um noch tiefere Einblicke in diese wegweisenden wissenschaftlichen Einsichten zu gewinnen: