Optimale Mundgesundheit dank Mikronährstoffen

Mundgesundheit

Unsere Mundgesundheit steht in einem direkten, jedoch auch komplexen Zusammenhang mit verschiedenen Mikronährstoffen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen drei Ansatzpunkte nennen, wie Sie Ihre Mundgesundheit durch Mikronährstoffe positiv beeinflussen können. 

Die Schilddrüse und Mundgesundheit

Im Falle der Schilddrüse und unserer Gesundheit im Mundraum besteht sogar eine wechselseitige Beeinflussung:

Eine vegetative Dysbalance der Schilddrüse kann zu verschiedenen Problemen im Mundraum führen, wie dauerhaftes Zahnfleischbluten, schlechte Wundheilung im Mundraum durch eine Dysfunktion der Fibroblasten im Bindegewebe oder auch eine vergrößerte Zunge (Makroglossie).

Umgekehrt kann sich chronisch entzündetes Zahnfleisch (Parodontitis) negativ auf die Regulation der Schilddrüsenhormone auswirken, was bis hin zu einer chronischen Zahnfleischentzündung mit irreversiblen Schäden und Zahnausfall führen kann.   

Bezogen auf den gesamten Körper können Dysbalancen der Schilddrüse zudem durch direkte Wirkung auf den Stoffwechsel zu einer schlechteren Aufnahme von Mikronährstoffen und damit zu zusätzlichen Mangelzuständen führen. 

Kalzium in der Mundgesundheit

Unser Mund dient nicht nur als Eingangstor für Mikronährstoffe in Form von Essen. Zahnfleisch, Zähne und Mundschleimhaut sind auch die ersten Kontaktpunkte mit unserer Nahrung und intensives und gründliches Kauen trägt wesentlich zur Aufnahme von Mikronährstoffen aus unserem Essen bei, indem sie durch das Kauen extrahiert werden. 

Einer der Mikronährstoffe, die direkt mit der Mundgesundheit in Verbindung gebracht werden, ist Kalzium. Es findet sich im menschlichen Körper vor allem in Knochen und Zähnen und sorgt hier vor allem für Stabilität. Gerät unser Körper in einen Mangelzustand, greift er auf Reserven in diesen Strukturen zurück, was insbesondere im Kieferknochen zu Schwierigkeiten führen kann: 

Der Kiefer baut beim Kauen einen Druck von bis zu 100 Kilogramm auf, mit dem unsere Zähne die Nahrung zermahlen. Dabei können winzige Risse und Beschädigungen im Kieferknochen entstehen. Glücklicherweise ist Knochensubstanz kein lebloses Gewebe, sondern wird bei Bedarf auch neu aufgebaut. Somit ist unser Körper selbst in der Lage, viele der kleinen Schäden zu reparieren, benötigt dazu aber Mineralstoffe, sonst können die Beschädigungen bis zum Zahnverlust führen. 

Die sicherste Methode zur Bestimmung der Gesundheit des Kiefers ist die regelmäßige Kontroll-Untersuchung beim Zahnarzt, doch auch durch eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff Kalzium kann solchen Schäden vorgebeugt werden. Kalzium ist vor allem in Fleisch, Fisch, Milch, Joghurt und Käse enthalten und Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, bieten sich grünes Gemüse wie Brokkoli, Bananen und Nüsse an. In manchen Fällen kann eine gezielte Zufuhr in Form eines Kalzium-Präparats sinnvoll oder sogar notwendig sein.

Auch beim Kalzium zeigt sich wieder das komplexe Netzwerk von Mikronährstoffen, denn um den Mineralstoff optimal aufnehmen zu können, benötigt der Organismus zusätzlich Magnesium, Phosphor und Vitamin D. 

Übrigens: 

Neben der Remineralisierung von Zähnen und Knochen ist Kalzium auch für Körperfunktionen wie Blutgerinnung, Muskelbewegung und die Weiterleitung von Nervenimpulsen wichtig. 

Vitamin D

Wenn es um die Mundgesundheit geht, wird Vitamin D eine besonders entzündungshemmende Funktion zugesprochen. So haben Studien ergeben, dass Parodontitis und andere Entzündung im Mund- und Kieferbereich durch eine Dysbalance im Vitamin D Haushalt begünstigt werden könnten.  

Eine Analyse von 24 Studien durch Dr. Philippe P. Hujoel, die im Magazin „Nutrition Reviews“ veröffentlicht wurde, zeigte, dass ein Mangel an Vitamin D bei Kindern möglicherweise im direkten Zusammenhang mit ausgeprägter Karies steht.   

Eine weitere Theorie aus der Forschung gibt Grund zur Annahme, dass durch den positiven Einfluss des Vitamin D auf das Immunsystem die Bildung antimikrobieller Peptide gefördert wird, die den Bakterien entgegenwirken, die Karies auslösen. 

Doch auch indirekt wirkt sich Vitamin D auf die Mundgesundheit aus. So wird der wichtige Mineralstoff Kalzium, über den wir im vorherigen Posting bereits berichtet haben, durch eine optimale Vitamin D Versorgung deutlich besser vom Körper durch die verstärkte Resorption im Darm aufgenommen.

Effects of vitamin D status on oral health 

Analysemöglichkeiten zur Mundgesundheit bei Energy for Health

Unser wissenschaftlicher Leiter Professor Elmar Wienecke forscht seit einiger Zeit zum Einsatz der Mikronährstofftherapie im Bereich der Mundgesundheit. Mit unserer Mikronährstoff Stoffwechselanalyse erhalten Sie bereits Aufschluss über wichtige Parameter wie Ihre Schilddrüsen-Gesundheit, den Status Ihrer Versorgung mit elementaren Mikronährstoffen wie Magnesium, Vitamin D und entzündungshemmenden Omega-3 Fettsäuren. 

Gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt erhalten Sie auf diesem Weg wertvolle Ansatzpunkte für eine langfristige und ganzheitliche Mundgesundheit. 

 

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