Salz – wichtig oder schädlich?

Viele Jahrhunderte lang war Salz ein sehr wertvolles Handelsgut. 🧂 Schon frühe Hochkulturen wie die alten Ägypter 𓂀 nutzten Salz als Gewürz und vor allem als Konservierungsstoff für Lebensmittel. Bei den Römern wurden die Legionäre zum Teil mit Salz bezahlt. Daher kommt auch der heutige Begriff “Sold”. Erst mit der Industrialisierung wurde aus dem einstigen Luxusgut ein günstiges Alltagsprodukt für jeden.

Salz ist in der heutigen Welt das wichtigste Gewürz überhaupt – und das nicht ohne Grund. Denn für unseren Körper ist Salz ein lebenswichtiger Stoff, denn es erhält wichtige Körperfunktionen wie die Regulierung des Wasserhaushalts und das Leiten von Nervenimpulsen. 🧠

Doch mit dem Massenprodukt kamen auch negative Begleiterscheinungen. Denn: Die Europäer essen viel zu viel Salz!

Die zuständigen Behörden für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben ermittelt, dass bei den meisten Europäern der Durchschnittskonsum pro Tag bei 8-11 g liegt. Bei einer empfohlenen Menge pro Tag von maximal 5-6 g (ungefähr ein Teelöffel) ist das viel zu viel!

Die Folge von zu viel Salzkonsum ist häufig Bluthochdruck, was das Risiko für Infarkt und Schlaganfall erhöht. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leidet ca. ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland an Bluthochdruck. 😰

Doch wie vermeide ich zu viel Salz?

⛔️ Verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte oder Snacks tragen entscheidend zu einem zu hohen Salzkonsum bei.
⛔️ Auch Bot und Milchprodukte wie Käse enthalten oft viel Salz
⛔️ Vor allem einige Fast-Food-Produkte enthalten häufig bereits mehr Salz als die empfohlene Tagesdosis